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Ambulante Allgemeine Palliativversorgung (AAPV) Bei der „Ambulanten Allgemeinen Palliativversorgung“, welche durch klassische Pflegedienstleister angeboten und durchgeführt wird, handelt es sich nach dem Hospiz- und Palliativgesetz um ein gesetzlich festgelegtes palliatives Angebot. Das Angebot richtet sich an Menschen, die an einer unheilbaren Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung leiden. Das Angebot der AAPV hat zum Ziel, einen fließenden Übergang von kurativer zu palliativer Versorgung sicherzustellen (vgl. Seeger & Kränzle & Schmid 2018, S.141f.)

Abschiedsrituale Abschiedsrituale können verschiedenste Formen haben und sind fester Bestandteil der Hospiz- und Palliativkultur, aber auch von den Betroffenen, Angehörigen und Zugehörigen selbst. Abschiedsrituale dienen als Bewältigungsstrategie, um mit dem Thema Tod umzugehen und erzeugen Gemeinschaft und Öffentlichkeit (vgl. J.-C. Student & Mühlum & U. Student 2020, S. 65).

Advance Care Planning (ACP) Das Konzept Advance Care Planning“ oder „Vorausschauende Behandlungsplanung“ hat zum Ziel, gemeinsam mit dem betroffenen Menschen zukünftige medizinische Entscheidungen vorauszuplanen, sodass diese nach ihren Wertvorstellungen und Wünschen begleitet und behandelt werden. Dies gilt vor allem für den Fall, wenn sich die Menschen selbst in Zukunft nicht mehr dazu äußern können (vgl. Seeger & Kränzle & Schmid 2018, S.156f.)

Ambulante Pflege Ambulante Pflege im Bereich der Hospiz- und Palliativarbeit wird in Form von „Spezialisierter Ambulanter Palliativversorgung Teams“ (SAPV-Teams) und „Ambulanter Allgemeiner Palliativversorgung“ (AAPV), welche von klassischen Pflegedienstleistern abgedeckt wird, angeboten. (vgl. Seeger & Kränzle & Schmid 2018, S.140f.)

Angehörigenarbeit Angehörige und Zugehörige sind von der Erkrankung, dem Sterben und dem Tod eines nahestehenden Menschen aus verschiedenen Perspektiven betroffen. Zum einem fühlen sie mit dem sterbenden Menschen mit und befassen sich mit dem nahestehenden Verlust, zum anderen rückt die eigene Sterblichkeit in den Fokus. Dadurch sind auch An- und Zugehörige Adressat*innen von Hospiz- und Palliativarbeit z. B. in Form von Trauerarbeit (vgl. J.-C. Student & Mühlum & U. Student 2020, S. 49f.).

Angst Der Prozess des Sterbens und des Todes sind stark mit Angstgefühl(en) besetzt/verbunden. Diese Angstgefühle betreffen sowohl die sterbenden Menschen als auch deren Angehörige. Dabei stehen die Ängste vor der Ungewissheit, dem Leiden, vor Verlusten und vor dem Versagen im Mittelpunkt (vgl. J.-C. Student & Mühlum & U. Student 2020, S. 51ff.).

Aufklärung Im Kontext der Hospiz- und Palliativarbeit besteht zum einem der Auftrag, betreute Menschen über ihren aktuellen Zustand durch gezielte Informationen aufzuklären. Die Bereitstellung von Wissen soll Transparenz und Handlungssicherheit herstellen und so den betroffenen Menschen ermöglichen, partizipativ über das eigene Versorgungsgeschehen zu entscheiden (Knipping 2007, S. 189). Weiter besteht für die Hospiz- und Palliativarbeit innerhalb der Gesellschaft der Auftrag, über das Tabuthema Tod und Sterben aufzuklären.

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Basale Stimulation Basale Stimulation ist ein pflegerisches Konzept, welches dazu dient, bewussten Kontakt zu Menschen aufzubauen, deren Wahrnehmungsfähigkeit beeinträchtigt ist (vgl. Kränzle & Schmid & Riehm 2018, S, 225).

Bedürfnisse Auftrag und Selbstverständnis von Hospiz- und Palliativarbeit ist die Ausrichtung auf die besonderen Lebenslagen von sterbenden sowie trauernden Menschen, welche auf ihren individuellen Bedürfnissen basiert (vgl. J.-C. Student & Mühlum & U. Student 2020, S. 20).

Begleitung Die Begleitung von sterbenden Menschen, deren Zugehörigen und von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen gehört zu den essenziellen Aufgaben von hauptamtlichen Fachkräften im Bereich von Palliative Care.

Behandlung Eine Behandlung der Symptome ist ein zentraler Baustein von Palliative Care. Ziel der medikamentösen oder nicht medikamentösen Symptomkontrolle ist, die Lebensqualität der betroffenen Menschen zu steigern. Eine kurative Behandlung gehört nicht zum Auftrag von Palliative Care (vgl. Bausewein & Rémi 2019, S. 34).

Beratung Beratung ist ein Prozess zur Unterstützung und Stärkung von ratsuchenden Menschen. Ziel der beratenden Person ist es, gemeinsam mit den Expert*innen ihrer eigenen Situation, ihre Anliegen zu klären, Ressourcen von ihnen zu erkennen und nutzen, sowie Handlungsstrategien zu entwickeln. Im Bereich der Beratung im Kontext von Hospiz- und Palliativarbeit benötigt es eine Vielzahl von Handlungskompetenzen wie z. B. Sozial-, Sach-, Selbst- und Methodenkompetenz (vgl. Dirkschneider & Ellermann & Ellmann u.a. 2016, S. 58).

Bestattung Nach dem Tod besteht in Deutschland eine Bestattungspflicht. Diese und weitere Regelungen sind im Länderrecht der einzelnen Bundesländer im „Gesetz über das Friedhofs- und Leichenwesen“ (Bestattungsgesetz) geregelt. Weiter sind Friedhofsordnungen kommunal rechtlich geregelt. (vgl. Schmid 2018, S. 373ff.).

Bestattungskulturen Die Bestattungskultur ist geprägt von kulturellem Stand, Religionen, dem Verhältnis zur Geschichte und Natur, sozialen Einstellungen sowie dem handwerklichen und künstlerischen Niveau einer Gesellschaft. Ziel von Bestattungskulturen ist es, ein Zeichen für die verstorbenen Menschen zu erschaffen, um diese als Erinnerung wach zu halten (vgl. Schmid 2018, S. 371).

Biografiearbeit Biografiearbeit bedeutet gemeinsam die Lebensgeschichte zu beleuchten und so einen Zugang zum betroffenen Menschen zu erhalten. Durch das Anregen der Sinne können sowohl der betroffene Mensch als auch die begleitenden Fachkräfte einen Einblick in die Gefühlswelt erhalten, wodurch Bedürfnisse und Wünsche am Lebensende benannt werden können (vgl. Seeger 2018, S. 66).

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Basale Stimulation Basale Stimulation ist ein pflegerisches Konzept, welches dazu dient, bewussten Kontakt zu Menschen aufzubauen, deren Wahrnehmungsfähigkeit beeinträchtigt ist (vgl. Kränzle & Schmid & Riehm 2018, S, 225).

Bedürfnisse Auftrag und Selbstverständnis von Hospiz- und Palliativarbeit ist die Ausrichtung auf die besonderen Lebenslagen von sterbenden sowie trauernden Menschen, welche auf ihren individuellen Bedürfnissen basiert (vgl. J.-C. Student & Mühlum & U. Student 2020, S. 20).

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Basale Stimulation Basale Stimulation ist ein pflegerisches Konzept, welches dazu dient, bewussten Kontakt zu Menschen aufzubauen, deren Wahrnehmungsfähigkeit beeinträchtigt ist (vgl. Kränzle & Schmid & Riehm 2018, S, 225).

Bedürfnisse Auftrag und Selbstverständnis von Hospiz- und Palliativarbeit ist die Ausrichtung auf die besonderen Lebenslagen von sterbenden sowie trauernden Menschen, welche auf ihren individuellen Bedürfnissen basiert (vgl. J.-C. Student & Mühlum & U. Student 2020, S. 20).

Begleitung Die Begleitung von sterbenden Menschen, deren Zugehörigen und von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen gehört zu den essenziellen Aufgaben von hauptamtlichen Fachkräften im Bereich von Palliative Care.

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Begleitung Die Begleitung von sterbenden Menschen, deren Zugehörigen und von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen gehört zu den essenziellen Aufgaben von hauptamtlichen Fachkräften im Bereich von Palliative Care.

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